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Laura und Sverre eingesammelt

(07.10.2025)
War gerade dabei mich Bett-fertig zu machen, da rief mich (Natalie, 31) meine große Tochter Laura (16) an. Sie war völlig aufgeregt und ich immer: "Langsam Langsam, und jetzt von vorne!" Sie stotterte was von, dass sie nach dem Kino, wo sie mit ihrem verflossenen Sverre hin wollte, noch zum Stadion sind. Und dass Sverre beim pinkeln in die Weser fiel. Entweder war der Empfang nicht gut oder sie war auch mit schwimmen. Hörte sich alles Stotterhaft an. Dann meinte sie noch, dass sie jemand vom Verein getroffen hat, der den beiden geholfen hat. Er soll eine Decke über sich haben und sie warten am Hafen irgendwo. Ich meckerte immer, dass sie selber mit klar kommen soll und sie immer: "Bitte Mama!" Sie schien auch etwas kurz angebunden zu sein. Ich fragte Claudia, ob sie schnell mit der Yacht hinfährt, aber sie hatte schon ihre Beinprothese ab und trug ihr Nachthemd. Da ich noch alles anhatte, sagte ich knurrend zu.

Wenig später fuhr ich mit hoher Geschwindigkeit mit der Yacht zum Stadion und hupte. Sie kamen dann von dem Restaurant dort und winkten. Lachend stiegen sie an Bord. Als ich mir die beiden ansah, sah ich dass auch ihre Jacke nass war und ich meckerte: "Ihr spinnt doch wohl, was macht ihr denn? Den Rest des Monats bleibst Du zuhause!" und zog an seinem Ohr. Er fragte mich dann noch so blöd, ob er auch Stubenarrest bekommt und ich dann: "Besoffene sowieso!" Er roch stark nach Alkohol. Sie erzählte mir dann genau, was passiert ist und das sie keine Schuld an allem hat. Ich blieb dabei dass sie zuhause bleibt und sagte noch, dass sie auch nein hätte sagen können. Er stand wohl erst nur bis zu den Knien, mit sein guten Lederschuhen und Lederhose, im Wasser. Später, weil sie sich eine Zigarette an machte, ging er weiter rein und schwamm noch mit seiner North Face Jacke und Hoodie. Ich mein, wir schwimmen auch öfters in teuren Sachen, aber dass er mit so einer teuren Jacke ständig schwimmen geht, geht zu weit, finde ich.

Während ich zurück nach Hause fuhr, zog er sich unten um und legte sich Vollbekleidet in die Koje. Ihm war wohl noch immer kalt, verständlich. Ich gab Gas als ich das mitbekam und rief unterwegs seine Mutter an. Sie lachte nur und meinte, dass es schon okay ist wenn er bei uns Übernachtet. Hatte ich zwar nichts von gesagt, aber war vielleicht auch besser so. Seine Schulsachen wollte die Mutter dann am Morgen bringen.

Endlich zuhause angekommen, sagte ich den beiden es und Laura strahlte. "Macht mir kein Blödsinn!", schimpfte ich noch und humpelte auf Gehstützen nach Hause. Die beiden waren schnell verschwunden und ich suchte dann auch mein Bett wieder auf. Leider pennte Claudia schon als ich kam. Naja, war ja auch schon nach Mitternacht.

 

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