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Unerwarteter Besuch in der Badewanne

(27.11.2025)
Endlich Feierabend und ich genoss ein Bad. Mit Unterwäsche, Lederhose, Lederstiefel, Bluse, BH und Mantel, setzte ich mich in die Badewanne und ließ das Wasser ein. Dazu noch viel Schaum und ein Glas Sekt. Einfach nur so. Das Glas war alle, die Wanne voll und das Wasser wieder abgedreht. Langsam fielen mir die Augen zu und ich entspannte mich. Kann Laura gut verstehen, wenn sie immer schreibt, dass es ihr gefällt, wenn das Wasser langsam in die Beinprothese fließt. Muss sich wohl so anfühlen, als ob Wasser in lange Stiefel läuft und den Fuß umhüllt.

Naja, ich entspannte mich und hörte im Flur Sophie (15) nach mir rufen. Weil ich Ruhe haben wollte, sagte ich nichts und blieb ruhig liegen. Hatte gerade die Augen zu, als die Tür aufsprang und sie wieder nach mir rief. "Ach hier bist du, sag doch was!" sagte sie und stieg einfach so wie sie war, mit Stiefel, Beinprothese, Jeanshose, Hoodie und ihrem Mantel, zu mir in die Wanne. "Mach mal Platz!" sagte sie und ich fragte, was das soll und warum sie ihren Rucksack auflässt. "Oh, Verzeihung!" sagte sie und setzte den Rucksack schnell ab. Sie setzte sich hin, grinste mich an. "Und, was los?" wollt ich wissen. Dann fing sie plötzlich an zu heulen und erzählte mir ihre Sorgen.

Wegen ihrer vielen Pickel wird sie in der Schule gehänselt und ihr Freund hat mal wieder Schluss gemacht. Ihre beste Freundin will auch nichts mehr wissen, weil sie ihre Pickelcreme benutzt hatte und alle machte. Teenies halt eben. War ich damals anders? Nein! Sie erzählte mir alles, weinte zwischendurch und ich hörte ihr zu. Nach zwei Zigaretten und ein halbes Glas Sekt, ging es ihr wieder besser und ging. "Zieh dich aber um, bevor du ins Bett gehst!" rief ich ihr nach und sie dann: "Hä? Mach ich doch immer!" Ich lachte kurz und machte mich wieder lang. Irgendwie machte mich aber der Zigarettenqualm verrückt und ich beeilte mich.

Später guckte ich nochmal bei Sophie ins Zimmer, aber fand sie nicht. Ihre nassen Sachen lagen alle auf der Heizung, aber nicht nebeneinander, nö,  übereinander. Die nahm ich an mich und brachte sie nach unten in Waschraum. Als ich da wieder raus kam, lief sie fröhlich an mir vorbei und ich grinste sie an. "Na, alles wieder gut?" Sie: "Ja, Tanja war eben hier!" und zeigte mir die Pickelcreme. Ich grinste ihr breit hinterher und folgte ihr unauffällig nach oben. Sie ging weiter rauf und ich in die Küche.

 

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