Eis auf dem Rasen

(26.01.2026)
Hab vor ein paar Tagen die Einfahrt zu unseren Garagen sauber gemacht und benutzte warmes Wasser. Die Schneehaufen wurden so immer kleiner und der Dreck von der Straße (Streusalz und so) verschwand. Weil mich dann die Haushälterin rief, warf ich den Schlauch auf den Rasen und rannte ins Haus. Als ich wieder raus kam, war der ganze Rasen überflutet. Zum Glück nicht die Einfahrt, die war trocken. "Oh Schitt!" fluchte ich leise und stellte schnell das Wasser ab. Naja, dachte dann eigentlich dass das Wasser im Rasen versickert, aber das tat es nicht. Es wurde immer fester und fester und dann hatten wir eine Eisfläche. Die Kinder bat ich immer Vorsichtig zu sein, wenn sie zu ihrer Zentrale, zum Waldhäuschen oder zur Felsenhöhle gehen.

Heute versuchte ich (Natalie, 31), mit Tim (11), Corinna und Natascha (7) und zwei Nachbarn (7 + 10), auf dem Eis zu laufen. Erst liefen Tim und die Nachbarn drauf rum, mit ihren Turnschuhen. Als sie sagten dass das Eis hält, zogen wir unsere Schlittschuhe an und rollten los. Tim holte dann auch seine neue Freundin her und wir rollten hin und her. Leider hielt das Eis nicht lange und wir guckten alle blöd aus der Wäsche. Naja, dann hüpften die Kinder alle auf dem Eis rum und zerbrachen alles. Die Nachbarn wurden gerufen und verschwanden. Ich fragte die Zwillinge, Tim und Jemea (noch 9), ob sie mit in den Pool kommen wollen. Das wollten sie natürlich und rannten so gut es mit den Schlittschuhen ging, rein.

Kaum am Pool angekommen, da flog Tim auch schon mit schwarzer Schneehose, dicken Pullover, Daunenjacke und Schlittschuhen ins Wasser. Jemea guckte mich fragend und erschrocken an. Ich lachte nur und schob die Zwillinge mit ihren Schneeanzügen und Schlittschuhen ins Wasser. Da guckte sie erstrecht komisch und ich dann: "Na rein mit dir!" Sie: "Da gehen wir doch mit unter, mit soviel an!" Ich: "Quatsch!" und sprang dann selber mit Jeanshose, dicken Rollkragenpulli, Mantel und Schlittschuhe rein und schwamm drauf los. Die anderen hinter mir her und dann gab es ein Wettschwimmen. Jemea lief so gut es ging am Rand entlang und guckte uns zu. Tim: "Komm rein, wir dürfen das!" Sie: "Sehe ich auch, ich aber nicht!" Ich: "Quatsch, türlich darfst du das, komm schon!" Tim: "Kriegst Sachen von mir nachher!" Sie holte alle ihre Sachen aus den Taschen und ging zu den Treppen. Langsam stieg sie mit Schneehose, Schlittschuhe, dicken Pulli und Steppjacke ins Wasser. Tim schwamm zu ihr hin und nahm sie an die Hand. "Komm!" sagte er und zog sie fast. Dann schrie sie kurz und schwamm drauf los. Ihre Jacke und Hose blieben erst noch oben, wie bei uns allen vorher auch. Als sie wie wir abtauchte, klappte es und sie schwamm.

Jedes mal als einer von uns raus ging, füllten sich Hose und Jacke mit Luft und hielten uns über Wasser. Erst beim tauchen blieben die Klamotten wieder unter Wasser. Irgendwann schwammen Schals, Mützen und Handschuhe überall rum und zum Teil auch die Jacken. Zum kurzen Ausruhen setzten wir uns an den Rand und hielten die Schlittschuhe ins Wasser. Jemea lachte und als wir sie fragten, ob es ihr Spaß gemacht hat, sagte sie: "Voll Krass, macht voll Spaß!" Sie und Tim schwammen dann noch weiter und ich verschwand mit den Zwillingen im Waschraum. Dort zogen wir uns um und ich suchte ein paar Klamotten für Jemea raus. Beim raufgehen, sagte ich den beiden wo die Klamotten liegen und verschwand in der Küche. Dort nahmen sich die Zwillinge was zu trinken und gingen in ihre Zimmer.

 

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