Garagen-Dusche
(13.04.2026)
| Um mal richtig durchzulüften, haben wir unsere
Garage für ein paar Tage offen gelassen. Das Tor war also oben und der
Wind konnte mal ordentlich reinpfeifen und den Staub durcheinander
bringen. Für die Kinder war es auch eine Erleichterung, weil sie so nur
ihr Fahrrad reinschieben konnten, ohne weiter was zu tun. Haben zwar
gute Technik, die auch schon von einigen Metern Entfernung funktioniert,
aber man muss ja nicht übertreiben. Heute fuhr ich mein Wagen in die Garage und stellte mich dahinter. Dann dachte ich mir so, dass das Tor mal wieder geschlossen werden könnte, weil es auch immer mal wieder geregnet hatte. Ich drückte den Button und das Tor bewegte sich, oh Wunder. Weil ich dann durch die Garage ins Haus wollte, blieb ich noch kurz dort stehen und guckte zu. Das war ein großer Fehler, oder wie auch immer man es nehmen will. Das Wasser, was sich auf dem Garagentor gesammelt hatte, rollte um das Tor und ergoss sich über mich. Im Nu stand ich wie ein begossener Pudel da und staunte nicht schlecht. "Boah, wo kommt das denn alles her?" meckerte ich. Als das Tor geschlossen war, sah ich eine riesen Beule drin, als wäre jemand dagegen gefahren. In der Beule hatte sich das Regenwasser gestaut und durch das in Gang setzen sich befreit. Warum es so schön um das Tor rum gelaufen ist, kein Plan. Völlig durchnässt bin ich ins Haus und Sophie (15) dann: "Hä, warst Duschen eben?" Ich lachte und schimpfte: "Wenn du gegen die Garage fährst und Beulen rein machst, kein Wunder!" Sie: "Hä, wieso ich, hab doch gar kein Auto!" Lukas (15): "Kann man auch mit Rad!" Ich: "Ach, dann warst du das also!" Er wurde leicht rot und sagte: "Quatsch!" Ich machte mir ein Kaffee und unterhielt mich kurz mit beiden. Die beiden verschwanden nach oben und ich zog mich schnell im Umkleidezimmer bzw. begehbaren Kleiderschrank neben unserem Schlafzimmer, um. |