Mit Ranzen tanzen

(16.07.2026)
Die Kinder waren alle unterwegs und wollten sich was ansehen. Claudia und ich hatten keine Lust dazu und blieben am Camper. Irgendwann kam uns in den Kopf, mit Schulranzen irgendwo tanzen zu gehen. Das Wetter war nicht so wirklich gut, aber wir zogen unsere Abendkleider und Heels an und setzten unsere Schulranzen auf. Ich (Natalie, 32) meinen alten kleinen McNeill (T44) und sie (Claudia, 32) ihren grünen Sammies (T86). Umsonst wollten wir sie ja nicht mitgenommen haben.

Schön langsam gingen wir am Strand entlang und ein paar Leute guckten blöd. Wir ließen uns nicht stören und liefen weiter. Irgendwo hatten ein paar Jugendliche ein Lagerfeuer gemacht und wir fragten, ob wir uns dazu gesellen dürfen. Da Claudia auch ihre Gitarre dabei hatte, durften wir es. Leider nicht lange, weil sie Heavy Metal mäßig spielte und ich mit Ranzen auf am tanzen war. Erst lachten sie nur und dann fingen sie an zu schimpfen und schickten uns fort. Naja, dann blieb uns ja nichts anderes übrig als am Strand hin und her zu tanzen. Mit den High Heels nicht gerade leicht, aber okay.

Langsam tanzten wir auch ins Meer und schwammen zum Teil zum Platz zurück. Im flachen Wasser tanzten wir öfters umher und fielen auch paar mal wieder ins Wasser. Unsere Schulranzen benutzten wir dann auch noch als Schwimmhilfe und schwammen so weiter raus. Zwei Herren kamen da mit ihrem Boot angefahren und fragten wo unseres ist und ob sie uns einsammeln dürfen. Claudia fragte gleich wozu und ich dann: "Wir schwimmen immer so, alles gut!" Lachend fuhren sie wieder weg und wir schwammen zurück ans Ufer. "Öhm, ich glaub hier sind wir verkehrt!" lachte Claudia und wischte ihre Brille ab. Wir waren wirklich etwas vom Kurs abgekommen und standen vor einem sehr schiefen Baum. Sie: "Kommt der Wind hier nur aus einer Richtung?" Ich lachte und legte mich in den Sand. Sie: "Oh ja Geil, ich Buddel dich ein!" "Aber nur mit Ranzen auf!" lachte ich und lehnte mich nach hinten.

Sie buddelte mich kräftig ein, bis nur noch meine Heels und mein Kopf raus guckten. "Wieso lässt die Füße draußen?" fragte ich und sie dann: "Will ich ablecken!" Ich: "Hilfe nee, mit was denn?" Sie: "Mit mein Hintern! Quatschkopf, mit meiner Zunge natürlich!" Sie hockte sich an den Füßen hin und fing an. Sie leckte wirklich meine Schuhe ab und spuckte immer wieder den Sand aus. Ich konnte nicht mehr vor lachen und grub mich dabei selber wieder aus. Sie knurrte. Ich legte sie aber flach und knutschte sie heftig ab. Oh man, wie lange haben wir das schon nicht mehr mit Ranzen gemacht, keine Ahnung. Und weil wir dann über und über mit Sand waren und ihre Beinprothese am knistern war, gingen wir weiter und guckten dass wir wieder zum Campingplatz kamen. Irgendwo blieb sie stehen und guckte sich um. "Suchst was?" fragte ich sie. "Öhm, siehst meine Gitarre?" Ich guckte sie erschrocken an und sagte, dass sie die vielleicht hinten weiter hingelegt hat, wo wir zum schwimmen ins Wasser sind. Es wurde auch schon dunkel langsam und wir sahen wenig. Nur kurze Zeit später fanden wir sie und lachten laut los. Wir waren beim schwimmen nicht wirklich weit gekommen, so schien es.

Endlich wieder am Platz angekommen, tropften unsere Ranzen noch immer und die anderen guckten komisch. Claudia: "Hatte da hinten geregnet!" Ein Mann: "Ja ja, schon klar!" und lachte. Wir setzten die Ranzen ab, stellten sie unter den Camper und suchten uns was zu essen. Mit dem nicht mehr wirklich nassen Abendkleid sind wir dann später ins Bett.

 

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