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Abenteuer in der Schweiz

von unserer Sophie (15)

(07.2025)
In den Ferien durfte ich (Sophie, 15) ja mit Freunden und Fremden in die Schweiz zum Abenteuer-Zelten. Unweit von der Grenze zu Italien gab es ein größeren Indianer-Zeltplatz. Und da ich ja gerne in der Natur bin und immer viele Bilder und so machen, war das eine riesen Freude, als du mir gesagt hattest, dass ich da mit hin darf. Danke Danke Danke!!!

Die Leute dort, wie auch die anderen Jugendlichen waren alle sehr nett. Bei manchen musste ich mich mit Händen und Füßen unterhalten, weil sie kein Deutsch, Englisch oder Französisch konnten. Zwischendurch haben wir auch versucht mit unseren Handys uns zu unterhalten, per Sprach-App. War irgendwie Geil alles.

Wir sind sehr viel Wandern gewesen und haben sehr viel über die Natür gelernt. Leider waren die erste Tage auch sehr nass. Bei ein paar Gewittern mussten wir im Wald immer in eine Hütte Unterschlupf suchen. In einer hing ein Schrank, wo viele Süßigkeiten drin waren, vor allem Schokolade. In einer Ecke stand immer eine Kiste mit Getränken. Beim ersten mal dachte ich, dass wir da übernachten sollen, weil auch Decken und so dort im Schrank lagen. Die sind aber nur dafür da, falls ein Unwetter länger dauert oder man dort im Winter ist. Die anderen sind im Regen immer voll gerannt, ich aber bin schön langsam hinterher. Mir macht es ja nichts aus, nass zu werden.

Wir durften auch in den nahegelegenen Bächen und Flüssen Angeln. Jedesmal, aber wirklich jedesmal, bin ich dabei im Wasser gelandet. Fragte mich schon, ob es jemand mit Absicht macht, aber da war ja nie jemand der es hätte machen können. Die anderen lachten dann immer. Ein paar mal bin ich gleich wieder raus und lief mit quietschenden Gummistiefel rum. Beim vierten mal bin ich einfach drin geblieben und hab versucht mit gespitzten Ästen Fische zu fangen, was auch andere machten. Normalerweise soll man sowas ja nicht machen, aber wir machten es trotzdem.

Ja, und dann wurde es plötzlich heiß, auch in der Nacht kaum unter 25 Grad. Das war schon brutal gewesen. Da lagen wir Mädchen alle nur mit sehr dünnen Blusen und Unterhemd im Zelt, ohne Decke. Jede Bewegung brachte uns zum Schwitzen. Gepennt haben wir da kaum, aber wir mussten ja trotzdem immer früh aus. Jeden Tag gab es was neues zu Erleben. Und als wir dann direkt am Zeltplatz gerade am Bach beim Fischen waren, kamt ihr. Hab mich da voll erschrocken und bin in Bach gelaufen. Zum Glück war der nicht so tief und ich konnte einmacl kurz durchlaufen. Hab mich da Echt riesig gefreut Euch zu sehen. Das war das allerschönste dort gewesen.

Weil ich mich nicht so wirklich mit den anderen verstanden hab, wollte ich auch bei Euch weiter Zelten, was du mir dann auch erlaubt hast, nach Absprache mit der Leitung dort. Da durfte ich auch ersten mal ein zwei Bier trinken, was ich sehr genoss. Aber irgendwie gab es in der Nacht wieder ein Gewitter und ich wurde nass im Zelt, weil es undicht war. Was eigentlich nicht sein kann, weil es meins ist und ich es heile verstaut hatte im Camper. Werde den Schuldigen noch finden!

  

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