Vier Schneeanzüge im Pool

(06.02.2026)

Was vorher geschah, im letzten Erlebnis. Als wir vier, also Eslem (noch 16), Melody (17), Vanessa (noch 17) und meiner einer (Laura, noch 16), völlig eingepinkelt und durchgeschwitzt in unseren Schneeanzügen bei mir zuhause ankamen, rauchten wir noch schnell draußen eine. Essi und Melo räumten Nannis und mein roten McNeill aus, den wir trugen und packten alles beiseite. Danach sind wir gleich zum Pool und rein. Unsere Schneeanzüge blieben oben und wir trieben kurz zur anderen Seite rüber. Unsere Schulranzen klopften immer an unsere Köpfe. Irgendwann ging meine Beinprothese abwärts und ich schwamm ein wenig.

Nachdem Nanni und ich mit unseren Schulranzen ein paar mal auf dem Rücken geschwommen sind, versuchten wir abzutauchen. Melo und Essi guckten uns dabei zu und lachten immer. Nach einigen Versuchen klappte es endlich und wir schwammen im Schneeanzug, mit Stiefeln und Schulranzen unter Wasser. Am Rand stehend keuchten wir etwas, weil es doch etwas schwer war so zu tauchen. Wirklich festhalten brauchten wir uns aber nicht, weil die Anzüge uns oben hielten. Essi schwamm noch weiter als würde sie irgendwas gewinnen wollen. Dann fiel Nanni plötzlich ein, dass sie noch vorne was im Schulranzen hat und bat mich nachzusehen. Ich öffnete den Reißverschluss, der unter Wasser war und öffnete die Tasche. Es schwamm mir gleich eine Binde entgegen und ich lachte kurz. "Brauch ich eh grad nicht!", sagte sie und ich ließ sie schwimmen. Das Handy und ein Block war aber nicht zu finden, was sie drin vermutete. Sie schielte nach links und rechts und dann so: "Mist, hab ich in der Hosentasche!" Sie holte es raus und legte es auf den Rand. Den Block muss sie woanders hingetan haben.

Wir schwammen dann wieder hin und her und dann klingelte ihr Handy und sie schwamm hin. "Was ist denn?", fragte sie als sie ran ging. Es war ihre Mutter. "Nee geht grad nicht, ich schwimm mit Schneeanzug im Pool!" Kurz darauf: "Ja, mein Schulranzen hab ich auch auf dabei, war ich sogar tauchen mit!" Sie unterhielt sich weiter und dann so: "Nee Mama, ich feiere jetzt hier mein Einzug mit mein Mädels! Ich komme morgen dann nochmal rüber! - Ja Oki, Tschüss!" Dann schmiss sie halb das Handy an die Wand und tauchte ab. Der Schulranzen blubberte kräftig. Ich tauchte ihr hinterher und beim auftauchen warfen wir uns kurz ein Kuss rüber. Weil Essi und Melo im flachen Wasser saßen und eine rauchten, taten wir dies auch. An einem großen Handtuch trockneten wir unsere Hände ab und rauchten. Der Kamin war zwar an und gab kräftig wärme ab, aber wir wollten lieber mit unseren Schneeanzügen im Wasser sitzen bleiben. Unsere Schulranzen waren auch noch bis zu den beiden Verschlüssen oben, unter Wasser.

Essi holte uns die Luftmatratzen aus dem Schrank und warf auch meine Badeinsel ins Wasser. "Oh Cool!", rief ich und schwamm hin. Mit Schulranzen auf kam ich allerdings nicht wirklich rein, also setzte ich ihn ab und ließ ihn auf dem Wasser treiben. Dann fiel Nanni der Sekt wieder ein und holte ihn. "Ähm, im Pool oder am Kamin?" Essi: "Gib her, trinken wir hier!" Melo holte ein paar Gläser aus dem Tresen und setzte sich ins flache Wasser. Ich setzte schnell mein Schulranzen wieder auf und schwamm hin. Dann stießen wir vier auf die erste eigene Wohnung von Nanni an und rauchten eine. "Ja sagt mal, spinnt ihr?", kam von Mama, die in ihrer Uniform am  Pool stand. Wir: "Wieso?" Mama: "Mit euren Schulranzen im Pool sitzen und saufen und rauchen, das geht ja nun wirklich nicht. Machen das alle in der Grundschule?" Essi lachte und ich grinste voll breit. "Aber mit Schneeanzug dürfen wir im Pool sein, oder wie?", grinste ich. Mama: "Was feiert ihr überhaupt?" Nanni: "Meine erste eigene Wohnung!" Mama: "Hattest nicht schon mal eine?" - "Ja, aber wurde nichts draus, jetzt muss ich ja raus, Mama kann das Haus nicht halten!" - "Oh, ach ja, stimmt, hatte sie ja erzählt! Na, wie auch immer, ertrinkt mir hier nicht!" Dann ging Mama zur Arbeit und wir feierten weiter. Machte uns irgendwie Spaß, so mit Schneeanzug und Ranzen auf im Pool zu saufen und zu rauchen. Schade dass Melo und Essi keinen trugen. Hätten zwar einen holen können, aber war zu weit.

Naja, wir tranken noch zwei weitere Flaschen Sekt und kletterten dann raus zum Wäscheraum. Die Schulranzen waren ganz schön schwer mit soviel Wasser drin. Die Schneeanzüge klebten auch gut an uns und wir halfen uns gegenseitig raus und schmissen sie in eine Ecke. Nur in Unterwäsche bekleidet, hüpften wir auf den Schneeanzügen rum, um sie einigermaßen auszuquetschen. Drehen wollten wir sie nicht, weil wir sie noch weiter tragen wollen. Noch tropfend packten wir sie in die Waschmaschine und schleuderten sie. Danach waren sie nur noch nass bzw. feucht und wir hängten sie auf. Mit frischen Sachen an, ging es dann in mein Zimmer, wo keine Wiebke zu sehen war und setzten uns aufs Sofa. "Wo ist denn deine Lüdde?", fragte mich Essi und ich so: "Öhm, kein Plan!" Dann sprang die Tür auf und sie kam reingerannt. "Mama!", rief sie laut und kam auf mich zu gerannt. Lukas (15): "Wo warst gewesen, sie war voll am heulen vorhin!" Ich: "Nannis Umzug!" Er: "Ach ja, der war ja auch noch! Und, kamt ihr klar?" Ich streckte ihm die Zunge raus und sagte: "Du wolltest ja nicht helfen!" Er: "Mich hat niemand gefragt!" Nanni: "Arschloch!" Er: "Angenehm, Lukas!" Essi: "Hau ab man, Mädelsrunde!" Er: "Bin auch ein Mädel!" Wir: "Bitte Lukas!"

Da es dann schon spät war, trennten wir uns und trafen uns am nächsten morgen am Bahnhof. Lukas kam später noch zu mir rüber und fragte, ob er mit mir kuscheln kann. "Keine Freundin?", fragte ich ihn und er so: "Dann eben nicht!" Ich: "Komm her!" Beim kuscheln blieb es allerdings nicht und wir gingen zusammen ins Bett.

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