Ein Traum: Aliens am Unisee

(23.04.2026)

In den letzten Wochen hatten meine Mädels und ich (Laura, 17), schon einige Halloween-Songs geschrieben und aufgenommen. Ein paar sind lustig, ein paar gruselig. Ein paar auch einfach nur Doof. In der letzten Nacht hab ich von Aliens geträumt. Eigentlich hatte es nichts wirklich mit Halloween zu tun, aber ich hab es trotzdem mal mit aufgeschrieben, da wir am Ende noch schwimmen waren.

Meine Schwester Sophie (15), wollte unbedingt mit mir zum Unisee fahren, um dort zu Angeln. Ich fragte sie warum dort, weil woanders ist Näher und schöner. Sie sagte es mir nicht. Da sie auch nicht alleine hinfahren wollte, fragte sie mich und Eslem (17), ob wir mitkommen. Wir sagten sofort ja und folgten ihr. Mit unseren Vespas fuhren wir hin und hofften auf ein entspannten Tag und ein paar Fische. Wir waren schon früh da. Der Tau lag noch auf den Blättern und die Vögel zwitscherten. Das leise plätschern vom See hörten wir auch im Schilf.

Dann wurde plötzlich die Sonne von einem Schatten bedeckt und wir guckten nach oben. Ein seltsames Objekt war zu sehen und wir alberten rum. So von wegen, es sind Aliens und so. Wir dachten auch an die Halloween-Songs, die wir schrieben. Dann kam es näher und näher. Unsere Herzen klopften wie wild und wir bekamen immer größere Augen. Es war wirklich eine Untertasse gewesen. Sie landete auf dem See und fünf vorher noch nie gesehene Aliens stiegen aus. Wir bekamen es mit der Angst zu tun, blieben aber wie angewurzelt da stehen. Sie knurrten komisch und kamen uns immer näher. Dann standen sie vor uns und guckten neugierig nach unten, zu unseren Beinen. "Was ist das für ein Ding?", fragte der eine etwas komisch und zeigte auf mein und Sophies Bein. Es sind Beinprothesen, erklärte ich und erzählte vom Unfall am Stedingsehre in Bookholzberg. Sophie erzählte von ihrem Unfall mit den Eltern damals. Die Aliens waren fasziniert und piksten an den Prothesen, die wir unter Röcke trugen, rum. Dann verschwanden sie so schnell wie sie gekommen waren. Zurück blieb nur das Rauschen vom See und unsere Gedanken, die wir erst mal sortieren mussten.

Während wir drei drüber nachdachten und uns auch drüber unterhielten, angelten wir normal weiter. Es schien, als ob die Aliens uns dabei halfen, weil wir angelten sehr viel mehr Brasse und Karpfen als sonst. Erst als die Sonne langsam unterging, packten wir alles zusammen und fuhren wieder nach Hause. Wir hatten Mühe gehabt, die ganzen Fische mitzunehmen. Wir lachten unterwegs und sahen immer wieder in den Himmel und dankten den Aliens für die vielen Fische. Essi meinte noch, das es vielleicht auch Engel gewesen sind. Sophie hatte dann noch die Idee, dass wir die Fische in den Pool lassen könnten und wir mit ihnen schwimmen. Fand ich keine gute Idee mit den Fischen, weil Chlor ist gar nicht gut für sie. Und schmecken tun sie dann ja auch nicht mehr.

Zuhause angekommen, stiegen Sophie und ich, mit Unterwäsche, BH, Rock, T-Shirt, Sneaker und unserer Beinprothese, in den Pool und schwammen lachend davon. Eslem folgte uns in den selben Klamotten, nur noch mit Lederjacke dazu. Die Fische in Eimern und Tüten blieben am Rand stehen. Ein paar von ihnen sahen uns beim schwimmen zu und Sophie hätte sie am liebsten mit rein genommen.

Im Waschraum zogen wir uns kurz darauf um und liefen in mein Zimmer, wo meine Lüdde Fenja (3) auf uns wartete. Wir erzählten ihr alles und sie guckte uns nur fragend an. Später malte sie uns Fische und wie wir alle am Fluss sitzen und Angeln.

Sophies letzter Spruch im Traum, der auch den Traum beendete und ich wach wurde: "Das Unbekannte ist oft weniger beängstigend, als es scheint!"

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