(09.05.2026)
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Heute wurde für Mamas und Omas, Kuchen gebacken. Erst waren Mamas dran,
weil Mama Claudia zu ihrer Mama fahren wollte über Nacht. Später kamen
noch meine Halbschwester Jacqueline (14) und meine Cousine Nadine (15).
Mit meiner Schwester Sophie (15), meinem Bruder Lukas (15) und den
beiden, machte ich für Omas Kuchen und Kekse. Später backten Nadine und
ich (Laura, 17) noch mit meiner Lüdden Fenja (3), meiner Halbschwester
Yuna (6) und den Zwillingen Natascha und Corinna (7) noch zwei weitere
Kuchen für Mamas. Mit den vier Lüdden machte es uns am meisten Spaß. Sie sangen immer: "In der Weihnachtsbäckerei" und tanzten wild umher. Wir sagten immer, das Muttertag ist, aber hat sie alle nicht interessiert. Sie sauten sich kräftig ein und hätten am Ende alle in den Ofen gepasst. Irgendwann erzählte mir Nadine, dass sie noch immer in Lukas verknallt ist und es nochmal mit ihm versuchen will. Ich so: "Zu spät, er gehört schon mir!" Sie schluckte kräftig und glaubte es mir fast. Sie setzte sich hin und guckte mich sehr fragend an. Ich grinste und sagte ihr, dass ich bei meinem Sverre bleibe. Da fiel ihr ein großer Stein vom Herzen und bewarf mich mit Mehl und Schockostreusel. Das fanden die Lüdden natürlich klasse und machten mit. Zum Glück waren wir schon fertig und bewarfen uns nur mit den Resten. Weil ich Nadine geärgert hatte, schmierte sie mir auch noch Margarine aufs Shirt. Naja, und dann schmierten wir uns alle gegenseitig mit Margarine, Schokosoße und Teigreste ein. Danach machten wir alle zusammen sauber. Wobei die Zwillinge und Fenja sich Tücher um die Füße banden und so den Boden wischten. Wie bei Pippi Langstrumpf. Haben sie auch so schön gesungen wieder. Herrlich. Als alles sauber war und die Kuchen auch wieder raus mussten, fragte ich, ob jemand mit in den Whirlpool will. Zu meiner Überraschung guckten mich alle nur komisch an. Ich so: "Naja, wir sind doch alle dreckig!", und zuckte mit der Schulter. Jacqueline, die am Schluss auch wieder dabei war: "Weiß nicht, da meckert Mama wieder!" Ich: "Ach Papperlapapp, du pennst heut bei mir, da meckert niemand!" Sie: "Echt jetzt?", und kurz darauf: "Ich frag lieber!" Das tat sie auch und kam strahlend zurück. "Ich darf, geh 'n wir?" Ich fand s auch toll und ging mit ihr ins Bad. Die anderen wollten nicht, warum auch immer. Der Whirlpool war schon gefüllt und dampfte gut. Ich grinste Jacqui an und sie stieg rein. Mit Rock, Bluse, Sneaker und ihrer Beinprothese setzte sie sich hin und strahlte mich an. Ich folgte ihr mit Rock, T-Shirt, Schürtze, Beinprothese und Sneaker. Sie erzählte mir wieder von ihrem Lover, den sie ja schon seit Jahren hat und wie toll der ist und so. Ich hörte gespannt zu und fragte dann, ob sie ihn nicht erst vor kurzen noch in Wind schießen wollte. Hätte ich nicht fragen sollen, Mist. Sie fing dann erst richtig an zu erzählen und heulte sich auch noch halb aus bei mir. Ja nee, nee doch und so weiter. Am Ende wusste ich nichts mehr und guckte sie nur fragend an. "Egal!", sagte sie und fragte nach einer Zigarette. Die gab ich ihr auch und rauchte dann noch mit. Da fasste sie auf mein Bauch und fragte, ob ich das überhaupt darf. "Boah Sorry, hab nur zu viel gegessen man! Bin nicht Schwanger!", knurrte ich und sie so: "Sorry, dachte ja nur, weil Svenn, also ich mein...!", und zuckte die Schulter. "Was hat er?", fragte ich und sie so: "Keine Ahnung, egal!" Ich: "So ist es!" Sie: "Also doch?" Ich schüttelte nur den Kopf und ging raus. Sie folgte mir und in meinem Zimmer zogen wir uns dann um und guckten fern. Irgendwann kam meine Lüdde ins Zimmer, strahlte erst und blieb dann kurz erschrocken stehen. "Na, was hast angestellt?" Sie: "Nichts!" Jacqui grinste breit und ich so: "Schon klar!" Langsam schlich sie sich in ihre Spielecke, suchte was und verschwand schnell wieder. Jacqui: "Macht sie immer sowas?" Ich schüttelte den Kopf und zuckte mit der Schulter. Hatte auch kein Bock mehr hinter ihr herzulaufen. Später lag sie noch im Bett und malte was. Die Nacht hat Jacqui dann wirklich bei mir gepennt, wie auch mein Schatzi. Sie auf dem Sofa und ich mit Sverre im Bett. Ganz früh am Morgen kam meine Lüdde ans Bett und kuschelte sich zu uns. Als ich später meine Augen öffnete und sie ansah, sprang sie aus dem Bett, rannte nach oben in ihr Bett und kam wieder runter. Dann hielt sie mir mit einer Hand ein kleinen Kuchen hin und legte mit der anderen Hand ein Bild auf die Decke. "Alles Gute zum Muttertag!", strahlte sie und ich brach in Tränen aus. "Was hast du Mama?", fragte sie mich und Sverre umarmte mich von hinten. "Mama freut sich nur!", sagte er zu ihr. Strahlend kam sie mit aufs Bett und kuschelte sich an mich. "Hab dich lieb Mama!", strahlte sie weiter. Ich konnte nur heulen. Das erste mal dass ich sowas erlebe, da konnte ich einfach nicht anders. Jetzt weiß ich wie Mama sich immer fühlte, wenn wir so ankamen. Ein geiles Gefühl, wenn auch etwas komisch. Wir hatten dann noch ein sehr schönen Tag mit Mamas und Omas und all den anderen. |