(12.06.2026)
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Nach der Schule ging es heute mal wieder im Regen nach Hause. Da es
nicht gerade warm war am morgen, liefen Eslem (17), Melody (17), Kim
(18) und ich (Laura, 17) mit leichter Steppjacke zur Schule. Alle ohne
Kapuze und Regenschirm. Naja, es wurde zwar Regen angesagt, aber wie
ließen die Schirme trotzdem zuhause. Langsam und rauchend gingen wir nach der Schule noch zum Bahnhof zum Kiosk und holten uns ein Kaffee. Mit dem setzten wir uns in der nähe von Essi auf den Brunnenrand. Der Regen war eher Nieselregen und unsere Brillen beschlugen schnell und wir sahen kaum noch was richtig. Essi wischte immer auf ihrer rum und ich nahm meine bald schon ab. Mehr war dann auch nicht gewesen. Halt stopp, doch, am Abend bzw. in der Nacht, da wurde ich nochmal kurz nass. Weil ich nicht schlafen konnte, ging ich gegen 23 Uhr kurz in den Garten um eine zu rauchen. Im Waldhäuschen polterte es plötzlich und ich erschrak mich. Nach kurzer Überlegung sah ich mal nach. Ein Einbrecher oder so konnte es nicht gewesen sein, da ja niemand auf unser Grund und Boden kommen kann, ohne das die Alarmanlage losgeht. Leise schlich ich mich rein und ging nach oben, weil unten nichts war. Dann flogen mir zwei oder drei Fledermäuse entgegen. Die hatten, warum auch immer, einen Eimer an der Treppe oben angestoßen und der rollte nach unten. Kopfschüttelnd ging ich wieder raus und rauchte eine. Langsam ging ich zu den Paddelbooten und setzte mich in eins rein. Naja, ich setzte mich auf die Plane die drüber lag. Nach ein paar Zügen meiner Zigarette (kann es trotz Schwangerschaft nicht lassen), bekam ich plötzlich ein paar Regentropfen ab. "Och nö!", nörgelte ich leise und guckte nach oben. Platsch, da lag ein Tropfen auf meiner Brille und ich lachte. "Danke!", sagte ich wem auch immer und rauchte genüsslich weiter. Solange die Zigarette nicht ausgeht, egal, dachte ich mir. Der Regen dauerte etwa eine halbe Stunde. Die Zigarette war längst aufgeraucht, aber ich blieb da noch liegen und genoss das wenige Vogelgezwitscher. Danach ging ich langsam wieder ins Haus und in mein Bett. Da lag allerdings schon jemand drin. Meine kleine Tochter Fenja (3) lag drin und pennte. Ich legte mich mit mein nassen Shirt neben sie und sie kuschelte sich an mich ran. |