(12.07.2026)
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Die ersten Tage in Dänemark waren langweilig und öde. Ich wollte nicht
so richtig in Fahrt kommen. Mein Schatzi Sverre und meine beste Freundin
Eslem (beide 17) versuchten mich immer aufzuheitern, wie auch die
anderen, aber es gelang ihnen nicht so wirklich. Eigentlich auch heute.
Weiter Abseits meiner Familie, machten wir drei ein kleines Lagerfeuer
am Strand. Ich packte meine Gitarre aus und klimperte ein wenig rum.
Dann schrie ich plötzlich laut auf und sang meine vier Lieder, die ich
für meine verstorbene Fenja (3) geschrieben hatte. Normal sind es elf,
aber Techno und Metal bekomm ich auf meiner Gitarre nicht hin. So
spielte ich also meine Country-Songs für sie. Das Feuer knisterte und
die Vögel zwitscherten. Die Wellen rollten an Land und in der Ferne
dröhnte ein Schiff. Eslem hörte mir gespannt zu und heulte dann heftig,
als wäre es ihre Tochter gewesen. Klar ist es schwer für mich, aber ich
weiß dass sie an einem guten Ort ist und man auf sie aufpassen wird.
Irgendwann sehe ich sie wieder und dann wird alles wieder schön. Nach dem dritten Lied blieb alles still um uns herum und ich holte sehr tief Luft, schaute nach oben und sagte: "Ich liebe dich Fenny, du bleibst immer in mir!" Dann guckte ich beide an und spielte Cotton Eye Joe. Beide grinsten. Essi stand auf und tanzte. Dann nahm auch Svenn seine Gitarre und spielte mit. Zu unserer Kleidung mal kurz: Da es an dem Abend nicht besonders warm war, hatten Essi und ich unsere Jeanshose, Hoodie und Lederjacke an. Svenn trug ein dunklen Anzug und Krawatte. Er trägt sie halt gern, wie Jan damals auch. Nach zwei weiteren Country-Songs bekam ich es in Kopf und rannte ins Meer. In mein Gummistiefeln nicht wirklich leicht. Nach nur wenigen Schritten legte ich mich lang und schwamm drauf los. Essi kam erschrocken hinterher und sagte immer, dass ich kein Scheiß machen soll. Auch Svenn folgte und holte mich schnell ein. "Mach keen Mist!", sagte er und ich so: "Wozu, will noch viel erleben!" Wir drei schwammen etwas und dann grinste ich voll breit. Aus meiner Lederjacke zog ich mein Handy und machte Fotos. "Werden doch eh nichts!", meinte Essi, weil es schon dunkel war. "Egal, irgendwas wird schon zu sehen sein!", sagte ich darauf. "Ich fang Fische!", rief Svenn hinter uns und tauchte ab. Ich: "Warte, will Foto!", schrie ich ihm nach und schwamm zu ihm. Dann tauchten wir beide ab und ich machte viele Fotos. Eines davon (das beste von allen) hab ich unten drauf gemacht. Er hat allerdings keine Fische gefangen. Beim rausgehen, sangen wir drei nochmal Cotton Eye Joe, tanzten blöd rum und legten uns in den Sand. Ruckzuck war unsere Kleidung vom Sand übersät und wir rauchten eine. Weil wir aber alle drei am zittern waren, drückten wir die ganz schnell aus und schwammen wieder eine Runde. Danach löschten wir das Lagerfeuer und rannten zu den anderen. "Na, fertig mit Blödsinn machen?", fragte Mama uns und wir so: "Nö, hatte da hinten geregnet, hier nicht?" Sophie (16) grinste voll breit und zeigte mit ihren Kopf zur Seite. Da lagen ihre und die nassen Klamotten von den Zwillingen. Tim und Lukas war es zu kalt gewesen. Essi und ich verschwanden in unser Zelt und Svenn zog sich im Wohnmobil um. Danach sind wir alle noch im dunklen am Strand spaziert und danach ins Bett. |
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![]() Sverre mit Anzug unter Wasser Mit Unterwäsche, Stoffhose mit Gürtel, Strümpfe, Lederschuhe, Oberhemd, Krawatte und Sakko (plus Armbanduhr, Taschentücher, Kleingeld und Bonbons) Sein Sakko geht nach oben. Er trug kein Rucksack oder sowas. |