Schokobad

(11.09.2022)
Weil es zwischen den Jugendlichen wieder Zoff gab, vor allem zwischen Hannah und Sophia, aber auch zwischen Jaden und Lotte, und sogar zwischen Hannah und Jaden fuhr ich schweren Herzens nach dem Frühstück nach Hause, lieferte Jaden auf dem Weg bei seiner Wohnung ab, nicht wissend ob er mal heim geht oder den Tag irgendwo herumlungern würde.

Daheim saß ich nun, in meinem ausgeleierten schwarzen Kleid in dem ich den Samstag verbracht hatte und begann die Ereignisse vom Wochenende aufzuschreiben. Hannah, die sich umgezogen und ihr Sommerkleid, das ihr im Harz gekauft und schon wieder zu eng wurde, angezogen hatte, saß mir gegenüber und wir schwiegen und rauchten und waren beide nicht wirklich glücklich mit der Situation. Hannah kann sich nicht zwischen Jaden und Lotte entscheiden, meinte sie und Jaden nicht zwischen Sophia und ihr und Sophia nicht zwischen Jaden und Lotte und Lotte zwischen Hannah und Sophia. Kommt mir bekannt vor...

Irgendwann fragte sie warum mein Kleid so fleckig und ausgedehnt sei und ich erzählte ihr von der Puddingaktion am Vortag, natürlich ohne den krönenden Abschluss zu erwähnen. Das fand Hannah geil und bettelte, bis wir einen großen Topf Pudding kochten. Den nahmen wir mit ins Bad, knieten uns einander gegenüber in die leere Badewanne. Den Topf stellten wir zwischen uns. Hannah beugte sich vor und tunkte ihr ganzes Gesicht in den Pudding um zu naschen. Als sie sich wieder erhob, war ihr ganzes Gesicht braun, ein Teil ihrer Haare auch und Pudding tropfte auf ihr Kleid. Mit der Zunge leckte sie ihr Gesicht sauber, soweit es ging und strahlte mich an. Dann tauchte sie ihre beiden Hände und Unterarme in den Topf, zog sie raus, tröpfelte große Teile ihres Kleides voll bevor sie den Pudding auf ihren Armen verrieb und die Hände ableckte. Mit den puddingverschmierten Händen wischte sie auch ihr Gesicht ein wenig sauber und den Pudding in die Haare. Eine Reihe weißer Zähne strahlte mich aus dem hellbraunen, runden Gesicht an. Ich nahm den Topf und goss ihr etwa den halben Inhalt über Kopf und Schultern, wobei auch mein Kleid Spritzer abbekam. Dann verteilte Hannah den Pudding auf ihrem kompletten Kleid und Körper und ich half ihr.

Als sie bis auf Teile des Rückens komplett eingeschmiert war, goss sie den Rest des Puddings über mich, kratzte den Topf mit der Hand aus und stellte ihn weg. Dann schmierten wir zu zweit auch mich ein und als wir beide komplett eingesaut waren, legten wir uns so nebeneinander in die Wanne und Hannah kuschelte sich an mich und meinte wie glücklich sie sei, mich zu haben. Das geht natürlich immer runter wie Öl bei mir. Hannah leckte immer wieder Pudding auf und sammelte welchen von unseren Kleidern, um ihn zu essen. Hoffentlich wird ihr nicht schlecht, dachte ich.

Sie strich immer wieder den nassen, hellbraunen Stoff auf ihrem Körper glatt und betonte wie schön sich das anfühlen würde. Immer wieder zupfte und zippelte sie Falten glatt, die der auf ihrem Körper klebende Stoff warf. Plötzlich gab der dünne Stoff an einer Stelle nach und Hannah riss, versehentlich, ein Loch in den Stoff. Dass dies so leicht ging, begeisterte sie natürlich und bald war ihr ganzes Kleid wie ein Leerdammer Käse mit Löchern überzogen. Und weil sie das so lustig fand, machte sie an meinen Kleid gleich weiter. Als auf beiden Kleidern kein Platz mehr für das Zupfen von Löchern war, Hannah keinen Appetit mehr auf Pudding hatte und uns kalt wurde, zog Hannah an ihren Löchern bis von ihrem Kleidchen nix mehr übrig war als braune, nasse Stofffetzen, die überall in der Wanne herumlagen. Dann begann ich, sie abzuspülen, sie schäumte sich Haut und Haare ein und ich wusch ihr die Haare - ein Ritual das sie obwohl schon "groß" noch immer gern hat. Als sie sauber war, durfte sie mich abduschen, nachdem ich mich von meinem klebrigen Schokokleid befreit hatte.

Den Rest des Nachmittages chillten wir, im Bademantel, und spielten Kartenspiele und ich schrieb weiter das Erlebte auf. Tatsächlich wurde Hannah noch schlecht von dem ganzen Pudding. Ich hatte sie gewarnt.

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