Schlammloch am Meer
(12.07.2025)
| Nachdem wir nun mit den Kinder ein paar Tage
was unternommen hatten, wollten meine Frau Claudia (31) und ich
(Natalie, 31) mal alleine sein. Am Abend ging es für uns in ein
Restaurant, wo wir gut gegessen hatten und auch ein paar Gläser Wein
hatten. Danach dachten wir uns eigentlich, dass wir wieder zu den
anderen gehen könnten, aber es kam anders. Bei einem Brunnen meinte
Claudia plötzlich, dass sie mal muss. Ich: "Rock hoch und rein in
Brunnen!" Sie lachte etwas und guckte sich um. Wir hatten beide ein
Abendkleid, Heels und eine Steppjacke an. Unsere Handtaschen hingen auch
über unsere Schultern. Wie gesagt, sie sah sich um und empfand, dass zu viele Leute da sind. Gut, es war noch nicht wirklich dunkel und einiges hatte auch noch geöffnet. So gingen wir halt in eine kleine Kneipe an einer Kreuzung und fragten, ob wir Pinkeln können. Natürlich verwehrte man es uns nicht und wir entledigten uns des Urins. Oh man, wie schreib ich denn hier? Zuviel Romane gelesen, glaub ich. Lach! Sie war komischerweise eher fertig und wartete an der Theke auf mich. Ich kam und sie dann: "Auch ein Bier, meins ist grad in der Mache!" Ich verzog mein Gesicht und sagte zu. Es blieb nicht bei einem, nein, es wurden drei Biere. Nachdem wir nochmals auf Toilette waren, gingen wir etwas torkelig raus und guckten uns um. Es war schon dunkel und die Laternen an. "Poah, im dunkeln sieht das hier aber anders aus, oder sind wir jetzt im Traum!?" fragte sie bzw. lallte sie. Für mich sah auch alles irgendwie anders aus, aber ein Schild wies uns den Weg. "Da lang!", sagte ich und hickste danach laut. "Aber nicht kotzen hier!" lachte sie und stolperte drauf los. Und wie es manchmal so ist, verliefen wir uns und standen plötzlich im Hafen, wo wir vor ein paar Tagen Wikingerschiffe ansahen. "Öhm, Schitte, ich muss mal!" kam da von mir. Sie: "Egal, wir gehen da jetzt lang!" Ich: "Nö, andere Seite!" Sie: "Ich schwimm da jetzt nicht rüber!" Wir schlossen beide unsere Augen, weil uns etwas schlecht wurde und guckten uns dann tief in die Augen. Wir beide: "Ich Liebe Dich!" Wir grinsten beide breit und umarmten uns heftig. Dann standen wir voreinander und sagte: "Da lang!" und liefen los. Natürlich stießen wir zusammen und umarmten uns erneut. "Will in mein Bett!" sagte sie und ich dann: "Nimmst mich mit?" Sie wackelte etwas, knibberte mit den Augen und dann so: "Wieso?" Ich: "Weiß nicht, nur so, will dir fressen!" Sie: "Aua!" Hand in Hand gingen wir ihren vorgeschlagenen Weg und pinkelten dabei kräftig in die Hosen. Zum Glück waren unsere Steppjacken lang genug, damit es niemand sieht. Aber das meiste rinnte eh an den Beinen unterm Rock runter. Halb in die Schuhe rein. Im Sand wurden die Schuhe immer dreckiger und dann standen wir beide plötzlich im dunkeln in einem Schlammloch. Sie hielt ihre Hände hoch und schrie leise: "Ich versinke, Hilfe!" Das tat sie natürlich nicht, aber war lustig. Unsere Schuhe waren im Schlamm und sie guckte an sich runter und lallte: "Hey, wer hat mein Schuhe geklaut, hab ich doch eben erst gekauft!" Vor ein paar Tagen in Dänemark gekauft, ja. Ich lachte und sie so: "Nicht lustig, gib die her du!" Dann wankte sie etwas und setzte sich hin. Genau in den Schlamm. Ich tat das selbe. Da saßen wir nun im Schlamm und sie fand ihre Schuhe wieder. An ihren Füßen, lach! Sie: "Oh, da sind sie ja wieder, fein!" lallte sie und legte sich hin. "Was machst du denn?" fragte ich sie und sie so: "Will pennen jetzt!" Ich: "Aber doch nicht im Schlamm hier, komm!" Sie guckte mich komisch an und sagte: "Jawohl Fremde!" Ich schüttelte den Kopf und half ihr hoch. "Muss mich erst sauber machen!" sagte sie, drehte sich um und kotzte drauf los. Ich: "Komisches sauber machen!" und lachte. Sie: "Boah ist mir schlecht!" und übergab sich ein zweites mal. "Nun aber!" sagte ich und nahm ihre Hand. "Will nach Hause Mami!" kam da von ihr. "Ja, aber erst sauber machen!" grinste ich und ging mit ihr ins Meer. War ja sowas ähnliches wie ein Strand dort. Mit sehr vielen Steinen. Als sie bis zur Brust im Wasser stand, guckte sie mich an und sagte, nachdem sie tief Luft holte: "Wer sind Sie?" Ich: "Deine Frau!" Sie: "Meine Frau? Wieso?" Ich: "Sind seit über fünf Jahren verheiratet!" Sie: "Geil!" Dann umarmte sie mich und ich küsste sie kräftig. "Ach du bist das, geil!" kam dann von ihr und strahlte mich an. "Hab dich am Geschmack erkannt Natalie!" Ich grinste breit und sagte: "Schön, kann können wir ja zum Camper joggen!" Sie: "Wieso joggen, schwimmen!" Ich: "Bist Irre, ist doch kalt hier drin. War auch leicht am zittern. Sie: "Sind doch nur wenige Meter!" Ich: "Meter ist gut!" Von da wo wir waren, waren es knapp 2 km durchs Wasser bzw. knappe 4 km über Straßen. Wir schwammen auch ein wenig, um wieder nüchtern zu werden, immer am Ufer entlang. Zwischendurch guckten wir immer nach unseren Handtaschen, die immer schwerer wurden. Wirklich weit sind wir aber nicht gekommen. Ich wusste bzw. hab gesehen, dass wir in der Nähe vom Boots-Hafen waren, also sind wir dort hin und haben uns ein altes Ruderboot genommen. Es war ganz schön kalt in den nassen Sachen, aber wir ruderten uns schnell warm. Ob es jemand gesehen hatte, wissen wir nicht, wird wohl. Das Boot banden wir am Ufer fest und eilten so schnell es ging zum Camper. Die Hälfte pennte schon und der Rest sah uns von oben bis unten an. "Hat geregnet eben!" sagten wir. Da guckten die uns erst Recht blöd an. Im Bad zogen wir uns schnell um und sind ab in die Heia nach oben, über den Sitzen vorn. |