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Stöckchen holen mit den Zwillingen

(24.09.2025)
Am Vormittag kam die Schwester rein und sagte mir, dass ich Nachmittags wieder nach Hause kann, aber erst noch mal zum Röntgen muss. "Öhm, das weiß ich schon!" sagte ich und zeigte zu mein gepackten Sachen. Normal wird man ja am Vormittag entlassen, aber nun ja. Das Mittagessen war wie immer gut. Weil mir Langweilig war, ging ich nach draußen und beobachtete andere Leute. "Was machst du hier?" erschreckte mich meine Claudia, die mich abholen kam. "Bist du Irre?" fragte ich sie und sie dann: "Irre verknallt in dich, ja!" Ich knurrte wie eine Katze und sie knutschte mich ab. "Das könnt ihr später noch, du musst zum Röntgen!" sagte die Schwester neben uns, die mich überall gesucht hat. Claudia: "Du?" Ich guckte beide an und die Schwester dann: "Claudia, wie Geil ist das denn?" Ich saß da mit offenem Mund im Rollstuhl und guckte beide an. Während die Schwester mich zum Röntgen schob, unterhielten die beiden sich. Sie kennen sich von der Ausbildung. Verstand ich zwar nicht, aber gut.

Die Brüche heilen gut und ich wurde entlassen. Als wir dann zum Auto gingen, kamen mir meine Zwillinge Natascha und Corinna (6) entgegen. "Ja was das denn?" freute ich mich und umarmte beide. Sie sollten im Auto sitzen bleiben, weil sie sonst zu laut gewesen wären. Ich setzte mich zu den beiden Rabauken nach hinten in den VW-Bus und Claudia fuhr los. "Ach Halt, wollt erst noch zu Yvonne!" Die Zwillinge: "Au ja!" Claudia: "Muss das sein?" Ich: "Sie hat wieder Probleme mit der Miete!" Ohne was zu sagen fuhr sie dann zu Yvonne. Vorher bog sie aber noch ab, weil ich wissen wollte, ob meine alte Bekannte da noch wohnt, wo damals Oma gewohnt hatte. Weil in der Nähe ein See war, kamen die Zwillinge mit raus und gingen mit Claudia hin. Ich guckte nach der Freundin, aber fand sie nicht.

Als ich zum See kam, kamen Erinnerungen rauf. Während ich vor mir hin träumte, schmissen die Kids Brot ins Wasser, um die Enten zu füttern. "Ähm, woher kommt das Brot?" fragte ich und Claudia wurde kleiner. Sie hatte erst frisches geholt und verfütterte es jetzt. Dann kam mir Oma wieder in den Sinn und lachte kurz. "Habt ihr Eure Ranzen dabei?" fragte ich und beide dann: "Dürfen wir?" Ich nickte mit dem Kopf und die beiden rannten los. Kurz darauf kamen sie zurück, weil kein Autoschlüssel. Lachend gab Claudia den Schlüssel raus und die beiden holten ihre Schulranzen (T149 + T150). "Och nö, wieso tragt ihr die neuen nicht?" knurrte ich und beide guckten sich komisch an. "Egal, traut ihr Euch bei der kälte?" fragte ich und beide gingen ohne weiter zu fragen ins Wasser.

Mit Sneaker, Jeanshose, Hoodie und Steppjacke bekleidet, gingen sie rein und fingen an zu zittern. "Wie jetzt, kalt?" fragte Claudia die beiden und beide dann: "Nö!" und guckten mich an. Ich schmiss ein Stock rein und beide liefen los. Langsam wurden die Jacken nass und dann auch die Schulranzen. "Boah Irre Mama, guck mal!" rief da ein Junge, mit Schulranzen auf, zu seiner Mutter. "Guck da nicht so hin, die spinnen!" sagte die Mutter. Ich: "Genau!" Die Zwillinge schmissen die Stöcke raus und ich schmiss sie weiter rein. Der Schulranzen war schon bis zur Hälfte im Wasser, da kam der Junge zu uns und guckte zu. Die Mutter war vorher in den Bus eingestiegen und weggefahren. Die Mädels gingen weiter rein und dann waren sie bis zum Hals im Wasser. Die Schulranzen waren bis zum Deckel nass. Der Junge, der Leon heißt und sieben ist, kam aus dem staunen nicht mehr raus. "Boah, dürfen die das so einfach?" fragte er irgendwann und ich dann: "Klar, willst auch mal?" Er bekam große Augen und fragte: "Mit Schulranzen auf?" Claudia zu ihm: "Wenn du dich traust und hier wohnst!" Tascha zu ihm: "Komm mit rein, macht voll Spaß!" Er: "Ich weiß nicht, bekomme voll den Ärger!" Ich: "Ach Quatsch, das kriegen wir hin!" Er: "Boah ich weiß nicht, nee lieber nicht!" Tascha zu ihm: "Feigling!" Der Junge rannte dann plötzlich weg und kam nicht zurück. Die Zwillinge schwammen noch kurz und kamen dann wieder raus. Claudia legte eine dicke Decke um beide und Coco dann: "Dürfen wir zu Yvonne schwimmen?" Ich: "Ist doch viel zu weit!" Beide: "Okay!" und zitterten. Claudia: "Von wegen schwimmen, Euch ist doch kalt!" Tascha: "Deswegen wollen wir ja schwimmen!" Ich: "Du oder ihr?" Das fragte ich, weil sie gern alles auf beide schiebt.

Da Tascha es alleine wollte, ließ ich sie machen. Sie ging wieder ins Wasser, mit Ranzen auf und stand bis zur Brust drin, als Yvonne aus dem Bus stieg. Hatte sie angetextet wo wir sind und sie sah uns aus dem Bus. "Tante Yvonne, guck mal!" schrie Tascha den Abhang rauf und Yvonne winkte. Claudia war schon am Auto und wickelte Coco gut ein. "Ihr spinnt doch, bei dem Wetter!?!" rief Yvi zurück. "Komm her du!" rief ich ihr zu und sie kam. Während Claudia noch am Wagen stand, schwamm Coco eine kleine Runde und kam wieder raus. "Doch zu kalt?" Sie: "Ja!" und rannte schnell zum Auto. Kurz darauf fuhren sie los und ich lief mit Yvonne zu ihr nach Hause.

Bei Yvonne zogen sich die Mädels um, es lagen noch Klamotten im Auto. Ich half Yvi wieder mal aus und fuhr dann mit Claudia und den Zwillingen nach Hause. Draußen hörten wir schon laute Technomusik und ich grinste. Die Zwillinge rannten zum Haus und ich schloss auf. Da standen Laura, Sophie, Lukas und ein paar andere (15-19?), mit Steppjacke, Daunenjacke und Hoodie im Pool und tanzten wild rum. Das Licht flackerte dunkel und niemand sah mich. Die Zwillinge lachten und versteckten sich neben einen Schrank. Ich schlich auf Gehhilfen zur Anlage neben dem Kamin und drückte den Aus-Knopf. Alles stoppte und guckte zu mir. "Mama!" schrie Sophie laut und Laura: "Geil!" Ich: "Ja Geil, was macht ihr hier?" Lukas: "Hausaufgaben!" Ich lachte und fragte seit wann sie Tanzen als Hausaufgabe haben. Sie krabbelten alle raus und standen Tropfnass vor mir. Sophies Hoodie hing ihr fast zu den Knien und wedelte mit den Händen um mich herum. "Ja nun mach schon!" lächelte ich und sie umarmte mich kräftig. "Ihr seid mir schon so welche!" lachte ich und schob Sophie wieder in den Pool. Dann machte ich die Musik wieder an und alle hüpften wieder ins Wasser, mit Jacke und zum Teil auch Stiefel an. Laura hatte meine braunen Cowboystiefel an, unerlaubt. Später erfuhr ich, dass es ihre eigenen waren.

Ich ließ sie weiter feiern, was auch immer sie feierten und ging mit meiner Claudia nach oben. Die Zwillinge hüpften mit ihren nassen Schulranzen auch mit in den Pool, weil Laura ihren McNeill auch auf hatte. Oben erzählte mir Claudia erstmal was alles so passiert ist.

 

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