(18.05.2026)
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Heut war ich (Laura, 17) wieder mit Freunden beim Lieblingsimbiss.
Unsere neue Nachbarin Willow (16) schlenderte einsam und verlassen durch
die Gegend und ich fragte, ob sie mitkommen mag. "Nee lass mal, ihr seid
alle was besseres!", sagte sie und ich schluckte kurz. "Ähm, wie kommst
denn da jetzt drauf?" Sie: "Naja, ihr geht alle aufs Gymnasium und ich
nur zur Hauptschule!" Ich: "Hat doch da nichts mit zu tun, komm mit,
wird bestimmt Cool!" Etwas stumm lief sie neben mir her, als wir zu
Eslem (17) gingen. Ich drückte eine Klingel am Haus und sie so: "Ach du
Scheiße, hier wohnt die?" Ich: "Ist nicht immer alles so wie man denkt!"
Ich ging rein und sie zögerte etwas. "Echt jetzt, wohnt die wirklich
hier?", kam etwas leise von ihr und ich so: "Komm schon, bevor ich high
werde!" Sie lachte. Essi öffnete uns und ließ uns rein. "Boah ist das
wieder heftig heut, kommt rein!", sagte sie und verschwand nur in
Jeanshose und Top im Bad. "War sie grad nass?", fragte mich Willow und
ich so: "Keine Ahnung, hab nicht genau hingesehen!" Sie: "Bei Euch
normal, oder? Ich mein, dass ihr bekleidet duschen geht und so!" Ich
nickte den Kopf und ging in Essi´s Zimmer. Ihre Cousine war da und
grinste mich gleich an. Willow schob die Augenbrauen hoch und guckte
sich langsam um. Ich begrüßte die Cousine und setzte mich aufs Bett.
Kurz darauf kam auch Essi rein. "Kommt ihr, bin fertig!", sagte sie und
schnappte sich ihre Lederjacke. "Öhm ja!", sagten wir beide und folgten
ihr nach draußen. Auf dem Weg zum Imbiss guckte Willow Essi immer an und spielte mit ihren Augenbrauen. "Bist du Echt so Arm? Dachte, weil du, also auf Gymi!" Essi: "Da gehen auch Penner hin!" Ich lachte nur. Im Imbiss trafen wir noch andere und wir setzten uns. Nach viel Gequatsche und Pizza sind wir wieder los. Essi wollte wieder zu sich und Melody (17) wollte zu ihrem Schatzi. Meiner hing bei sein Freunden rum. "Kennst du die alte mit dem Friesennerz, die die Treppe runterkommt in der Werbung?", fragte mich Willow plötzlich und ich so: "Schietwedder? Find ja die im Strandkorb besser!" Sie: "Genau, würd ich ja gerne mal nachmachen!" - "Die alte oder mit dem Strandkorb?" - "Lass uns doch beides verbinden!" - "Ähm, wir?" - "Habt doch ein Strandkorb!" - "Nicht das ich wüsste!" - "Doch, der kam heut Mittag, steht vorm Waldhaus!" - "Was du alles weißt!" Wir gingen auf den Hof und ab in Garten. Da stand wirklich ein Strandkorb vor dem Waldhaus und ich so: "Na toll, und wo ist der Strand hin?" Sie lachte und rannte weg. Ich zuckte mit der Schulter und weil sie nach einer Zigarette nicht zurück kam, ging ich in mein Zimmer und knuddelte mit Fenja (3). Etwa eine halbe Stunde später kam Willow mit gelben Friesennerz und bunten Gummistiefeln zu mir und grinste mich an. "Okay!", sagte ich etwas langgezogen und sie so: "Machst mit? - Regnet grad!" Ich guckte Fenja an und sie guckte sehr fragend zurück. "Kommst mit raus in Regen Süße?", fragte ich sie. Ohne zu antworten stand sie auf und zog sich ihre Gummistiefel an. "Okidoki!", grinste ich und machte das selbe. Sie nahm ihren grünen und ich mein gelben Friesennerz und dann ab nach draußen in Garten. Wir setzten uns in Strandkorb und guckten uns an. Da Fenja auf meinem Schoß saß, kippte Willow den Strandkorb nach hinten und setzte sich wieder. Der Regen prasselte auf uns nieder und ich sah kaum noch was durch meine Brille. Sie dann so: "Das beste am Norden!", und ich: "Is unser Schietwedder!" Fenja guckte uns schief mit halbgeöffneten Augen an, wegen dem Regen und dann so: "Hä?" Wir lachten. "Ist ne Werbung im TV!", grinste ich sie an und sie so: "Ah ha!" Willow und ich zusammen: "Das beste am Norden, ist unser Reizklima!", und lachten dann. Fenja lachte schön mit, obwohl sie nichts verstand. Nach zwanzig Minuten oder so, hatten wir genug vom Regen und gingen rein. Ich: "Schwimmen?" Willow: "Aber ohne Sachen!" Ich runzelte die Stirn. "Macht ja kein Spaß, ohne!" Sie: "Kannst du ja machen, ich nicht!" - "Dann nicht!" - "Muss auch wieder rüber, muss heut mit dem Hund raus!" - "Viel Spaß!" Sie ging und ich ging wieder mit Fenja in mein Zimmer. Weiter war dann nichts mehr. |