(02.06.2026)
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Wollte mal wieder mit Melody (17) zu einer alten Freundin. Ich (Laura,
17) packte meine Sachen zusammen und ging zu meiner Vespa. Irgendwie
wollte die aber nicht so wie ich es wollte, und meckerte laut. Mama
Claudia guckte aus ihrem Büro und grinste breit. Ich streckte ihr die
Zunge raus und guckte mich dann um. Kurz schob ich meine Augenbrauen
hoch und strahlte. Da stand die Maschine von Sverre (17), meinem
Verlobten. Kurz rief ich ihn an und fragte wo er ist. "Bin noch beim
Freund, wieso?", fragte er mich zurück und ich so: "Ach, nur so!", und
legte auf. Dann setzte ich mir mein Helm auf, setzte mich auf seine
Maschine (Vespa), und knatterte los. Kein Plan was er damit gemacht hat,
aber sie war sehr laut am Anfang. Schnell zu Melo und ab zur Freundin. Wir lernten und spielten ein wenig Gitarre. Als wir wieder los wollten, fing es an zu regnen. Die beiden gingen auf die Terrasse zum rauchen und ich blieb drin. Darf ja zur Zeit nicht rauchen, wegen dem Kind im Bauch. Es zog dann auch noch ein Gewitter auf und die beiden kamen wieder rein. Irgendwann hörte es auf und ich so: "Los komm, bevor noch mehr kommt!" Freundin: "Das war's, mehr kommt nicht!" Helm auf und los. Irgendwo im Nirgendwo blieb Melos Vespa stehen und knatterte komisch. In der ferne hörten wir es wieder grummeln und ich so: "Mach hinne, kein Bock auf dem Feld zu hocken!" Sie: "Ja doch, muss aber gar nicht!" Wir fummelten an ihrer Maschine rum und dann lief sie wieder. Ich: "Schnell, komm!" Sie fuhr an mir vorbei und sang: "An die Kuh und an den Bullen vorbei!" Ich guckte mich um und fuhr dann neben ihr. "Wie hast mich grad genannt? Kuh?" Sie lachte und dann prasselte der Regen auf uns nieder als ob er nichts anderes kann. Wir fuhren schneller und immer schön durch dicke Pfützen durch. Unsere Jeanshosen wurden immer bunter, wie auch unsere Schuhe. Ich hielt kurz an und suchte meine Regenjacke. Sie: "Fällt dir ja früh ein, sieh zu, es blitzt!" Dann rumste es laut und wir hockten uns kurz hin. "Ach Menno Scheiße man, hab sie vergessen!", schrie ich. Dann machte ich den Kofferraum auf und Sverres Daunenjacke (gelbe North Face) flog mir entgegen. Sie: "Zieh an jetzt!", und wischte an ihrem Visier rum. Ich tat dies und lachte laut. Sie war mir voll zu groß. Im Pool neulich hab ich das nicht so bemerkt. Dann ging es weiter und der Regen, naja, es kam uns so vor, als ob er nur auf uns prasselte. Wir meckerten und fluchten und dann legte ich mich lang. Naja, ich kippte zur Seite, rutschte vom Sattel und legte mich mit der Daunenjacke in eine fette Pfütze. Sie: "Du sollst doch nicht schwimmen, steh wieder auf man!" Lachend machte ich es auch und sammelte mein Rucksack ein. Endlich zuhause angekommen, kam Sverre gleich auf mich zu und nahm seine Vespa in die Hand. "Mensch was machst du denn, gib her!", sagte er und weg war er. Ich so: "Ja Moin auch, hab dich genauso lieb Schatzi!", und winkte ihm hinterher. Das ich seine Jacke trug, hat er wohl nicht bemerkt. Ich zuckte mit der Schulter und ging rein. Melo hinter mir her. "Pool oder Dusche?", fragte sie mich und ich so: "Dusche, aber mit seiner Jacke an!", und grinste breit. Sie: "Ja, der hat dich ja nicht mal begrüßt oder so!" Wollten dann auch gleich zur Dusche hin und Mama so: "Nix da, geht nichts!" Wir: "Hä, wo kommst du den her?" Mama: "Könnt ich Euch auch fragen, so wie ihr aussieht!" Wir unterhielten uns kurz und dann probierten wir die Dusche. Sie ging wirklich nicht, kein Wasser kam. "Dann halt Pool!", schnaufte ich und Mama so: "Erst wenn das Gewitter weg ist!" Melo und ich: "Ach Menno!" Mama: "Genau!" Tja, da blieb uns ja nichts anderes übrig, als uns im Wäscheraum umzuziehen. Danach gingen wir rauf und spielten mit meiner Lüdden Fenja (3), die gerade bei den Zwillingen Natascha und Corinna (6) spielte. |