(26.05.2026)
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Am Strand ist gut gesagt, ich (Laura, 17) war mit meiner Lüdden Fenja
(3) an einem See. Genauer am Mahndorfer See. Richtig, meine Tante Yvonne
(23?) war dabei. Sie und ihre Ex-Frau wohnten ja mal dort und sie hat da
eben auch noch Freunde. Da sie aber nicht alleine hin wollte, fragte sie
mich und wir fuhren mit ihrer kleinen Rostlaube hin. Ich kenne dort
allerdings auch welche und lief mit Fenja ein wenig umher. Leider
begegnete mir dort auch Jannis (19), mein Ex-Freund. Eigentlich hatte er
ja in unserer näheren Umgebung eine Wohnung, die hat er aber verloren
und wohnt jetzt bei seinem Vater. Weil es doch schon an die 30 Grad ging, liefen wir auch ein wenig im Wasser. Sie rannte gleich mit ihren Lackschuhen rein und strahlte. Wollte eigentlich keine nassen Klamotten haben und nahm deswegen auch keine weiteren Schuhe mit. Yvonne sah es und kam auf uns zu. Als ich ihr das erzählte meinte sie, dass es kein Problem sei, weil sie auch schon Tropfnass im Auto gesessen hat. Naja, so konnte ich dann auch mit mein Schuhen ins Wasser und auch etwas weiter rein. Okay, ich war ganz drin, aber auch nur kurz, damit ich meine Lüdde nicht verliere. Später war ich dann nochmal ganz drin, aber dazu später. Endlich traf ich jemand den ich kenne und unterhielt mich mit ihr. Ja ist schon doof, da wohnen wir beide in Bremen, aber sehen uns fast nie. Die Entfernung macht´s. Fenja buddelte Löcher, baute kleine Burgen und spielte im flachen Wasser. Dann kam ein Typ auf uns zu und blieb in unserer Nähe stehen. Yvonne grinste mich an und sagte dass ich ihn ansprechen soll. "Bist blöd, ich hab Sverre!", fauchte ich sie an. Irgendwie kam er mir aber bekannt vor und ich wurde neugierig. Ich nahm dann Yvonnes Autoschlüssel und ging zum Parkplatz. Der Typ folgte mir nicht gerade unauffällig. "Wat los, was verfolgst mich?", fragte ich ihn und er so: "Laura?" Da machte es klick bei mir und grinste breit. "Yannik!", sagte ich und grinste weiter. Er war es. Mit ihm war ich vor Jannis zusammen gewesen, da war er noch 14, heute 20. Er hatte sich doch etwas verändert, deswegen hab ich ihn nicht gleich erkannt. Er fragte mich aus, wem das Kind gehört, was ich mache und so. Beim Spaziergang unterhielten wir uns weiter und dann schrieb mir Yvonne, dass sie weg will. Er: "Kein Thema, bin mit Auto hier!", und grinste leicht. Ich sagte zu und ging mit ihm zu Fenja und Yvonne. Meine Lüdde nahm ich auf den Arm und verabschiedete Yvonne. Mit Yannik ging es dann zu einem Imbiss. Dort aßen wir Pommes Frites und Currywurst und zum Nachtisch noch ein Eis, welches Fenny sehr genoss. Leider zu sehr, denn es lief ihr aus der Hand. Mit lachen kaufte ich ihr ein neues und setzte sie auf meine Schultern. Er guckte mich an und bekam große Augen. "Soll ich sie lieber nehmen?" - "Kein Ding, zuhause trag ich sie auch öfters so!" - "Geht das mit dein Bein?" Ich stieß kurz auf und rülpste laut. Er: "Na Prost, das hast also nicht verlernt!" Als ich später im Sand nicht gut vorwärts kam, übernahm er meine Lüdde und sie strahlte. Er hüpfte immer mit ihr und sagte mir, dass er wohl auch bald eine Lüdde hat. Eine Lüdde Schwester allerdings. Ich grinste nur. Irgendwann sind wir dann zum Auto und setzten uns rein. Obwohl der Wagen im Schatten stand, war es ganz schön heiß da drin. "Puuuh!", stöhnte ich und er so: "Haben Autos leider so an sich im Sommer!", und stellte die Kühlung an. Nur wenige Minuten später war alles kühl und ich so: "Wenn ich das mal in mein Zimmer so hätte!" Auf der ganzen Fahrt sagte er nichts mehr und konzentrierte sich auf das fahren. Fenja war irgendwie Müde und legte ihren Kopf auf mein Schoß. Wir saßen beide hinten. Er bog zum Hafen ab und fragte: "Oder hast noch Lust zum annern See?" Ich: "Ja, aber danach dann woanners lang!" - "Öhm, nicht mehr in der Wesermarsch?" - "Nö! Aber soweit kommst nicht mit!" - "Okay, dann lass ich dich hier am Bahnhof raus, oder musst wieder zurück?" - "Nee, schon richtig hier, nur keine Fähre mehr!" - "Oh, direkt in Bremen!" Ich grinste breit. Er fuhr zum annern See und wir liefen hin. Kaum sah Fenny das Wasser, da lief sie auch schon rein. Er: "Oh weia!" Ich: "Kein Problem, ganz die Mama!" Er guckte mich komisch an und sah mir zu, wie ich mit mein Sneakern ins Wasser lief. Er: "Naja, wenn es denn Spaß macht!" Ich: "Jub!" Dann kam Sverre (17) auf uns zu, gab mir ein dicken Kuss und nahm Fenja auf den Arm. Wollte ihm gerade Yannik vorstellen, da war der nicht mehr zu sehen. Sverre: "Wer war denn der Typ eben?" Ich: "Mein Ex, noch vor Jan!" Er warf kurz sein Kopf hoch und spielte dann mit Fenny weiter. Nach einem Eis am Eiswagen, legte ich mich ans flache Wasser und guckte Svenn und Fenny beim spielen im Wasser zu. Sie stand mit Lackschuhe und Kleid bis zum Bauch im Wasser und er trug noch seine kurze Jeanshose und T-Shirt. Schuhe hatte er keine an. Sie spielten mit einem Ball. Irgendwann wollte Fenny dass ich mitspiele und warf mir immer den Ball hin. Meistens mit dem Wort: "Da!" Warf mich irgendwie etwas zurück und streichelte mein Bauch. So hatte sie geredet als sie gerade angefangen hat zu reden. Bin ja wieder Schwanger, wie Mama schon verraten hat und freue mich schon drauf. Weil sie nicht aufhörte mir den Ball zuzuwerfen, ging ich auch ins Wasser und setzte mich im Schneidersitz hin. Er: "Brauchst ne Abkühlung?" Ich: "Ich auch ja, eher das hier drin!", und streichelte mein Bauch. Fenny: "Mama kriecht ein Baby!" Er: "Freust dich schon?" Sie: "Ja!", strahlte und setzte sich neben mich. Ganz Vorsichtig streichelte sie mein Bauch und ich bekam ein Lachkrampf. Nebenbei genoss ich es allerdings, dass das Wasser mein Stumpf in der Beinprothese umhüllte. Ich hatte Druckstellen und es brannte leicht, aber die beiden übertünchten alles. Dann spielten die beiden weiter und ich legte mich lang hin. Nur mein Kopf hielt ich kurz über Wasser. Dann guckte Sverre mich erschrocken an und sagte, dass er weg muss. Er blickte auch immer zu seiner Armbanduhr und ich so: "Kein Ding, will auch wieder nach Haus!" Er: "Schaffst doch alleine, oder?" Ich: "Klar!" Er verschwand und Fenja guckte ihm fragend hinterher. Kurze Zeit später kam er zurück. "Sorry, wie blöd von mir, muss zu meiner Schwester, sie ist beim Theater!" Dann gab er mir ein dicken Kuss auf den Mund und Fenja ein auf die Stirn. "Wir sehen uns morgen in der Schule!", sagte er noch und ging wieder. Fenny winkte ihm hinterher und er zurück. Er ist schon so einer! Naja, ich nahm dann mein Rucksack, indem ich was zu essen und trinken hatte und Badekleidung, nahm meine Lüdde an die Hand und lief tropfnass mit ihr nach Hause. Zuhause angekommen waren wir beide fast wieder trocken. Hatte wie sie ein Kleid an. |