Spontantrip zur Küste

Tag 1

(07.2024)
Ich hatte nochmal frei und zuhause herrscht in der letzten Ferienwoche Lagerkoller. Da hatte ich keinen Bock drauf, mit das anzutun und buchte, eigentlich für mich allein, fünf Tage Ostsee in meinem Lieblingsferienort. Leann (14) war eh nur mit ihrer Freundin (16) beschäftigt und wollte ein paar Tage mit ihr verbringen und zelten fahren. Und Hannah (12) hing ja nur mit ihrem Jonas (13) rum. Wenige Stunden vor meiner Abfahrt kam sie aber heulend zu mir, er muss kurzfristig mit seinen Eltern zu den Großeltern nach Süddeutschland fahren, und das ohne Hannah. Und sie würde auch gern mal wieder im Meer schwimmen, es ist ja sooo schlimm, seit sie mit Jonas zusammen ist kommt sie kaum noch dazu, mal "so richtig" mit Klamotten zu schwimmen. Also ließ ich mich überreden und so fuhren wir, wie vor gefühlt ewig langer Zeit, einfach zu zweit los, nur sie und ich und sie war mir so dankbar und ich fand es auch schön, mal wieder mit ihr mehr Zeit zu verbringen.

Wenig später saßen wir in meinem Golf und starteten gen Norden, Hannah in weißem Top und schwarzer kurzer Hose (so ne enge Sporthose) neben mir. Wir hörten laut Musik und redeten und sie war einfach nur Mega happy; trank literweise Cola und nicht lange und Hose und Sitz waren nass. Aber egal, so konnten wir ohne Pause durchfahren. Bei Hamburg war mal wieder Stau und so kamen wir nach über sechs Stunden am Ferienort nördlich von Lübeck (mehr verrat ich nicht) an. Während ich eincheckte, rannte Hannah gleich wie sie war, mit Top, kurzer schon nasser Hose, Turnschuhen, Unterwäsche (Socken, Slip), zum Strand. Ich checkte ein, brachte unser Gepäck in die Ferienwohnung, zog mich um und ging dann auch zum Strand, wo ich Hannah weit draußen im Wasser schwimmen und tauchen sah. In Bikini und T-Shirt ging ich zu ihr, ich wollte nicht gleich zu sehr auffallen und mit voller Bekleidung ins Meer gehen, da schauen auch die Rettungsschwimmer immer ganz seltsam. Es tat so Mega gut, im Meer zu baden, ich liebe es einfach und habe es viel zu selten. Aber es kamen auch wieder schmerzliche Erinnerungen hoch, an die Zeit als wir vor drei Jahren mit Hannahs Mama hier waren. Hannah schien das zum Glück nicht zu belasten.

Nach gut einer Stunde beschlossen wir mal zur Ferienwohnung zu gehen, Hannah hatte schon Gänsehaut und blau angelaufene Lippen, schwor aber, dass sie nicht fror. Und ich brauchte einfach einen Kaffee. Also stiegen wir aus dem Wasser. Weil Hannahs Top völlig durchsichtig war, gab ich ihr mein T-Shirt (hatte ja Bikini drunter) und sie hielt es sich vor den Oberkörper. Tropfnass gingen wir zurück zur Ferienwohnung, Hannah in ihren pitschnassen Turnschuhen.

In nassem Top und Hose, aber jetzt barfuß, setzte sie sich auf den Balkon der Ferienwohnung und rauchte, während ich noch ein paar Sachen auspackte und Kaffee kochte. Dann setzte ich mich in Slip und T-Shirt mit meinem Kaffeepott zu ihr, wir rauchten zusammen und redeten über dies und das, sie vor allem über Jonas und was sie so alles an ihm störte, auch aber was sie so alles gern mit ihm machte, wobei ich nur dachte ob das in dem Alter schon sein muss. Aber naja, wenn ich es verbiete machen sie es heimlich, das nützt auch niemandem.

Weil es so schön sonnig war zog ich mein T-Shirt aus und pennte ein, Hannah daddelte neben mir auf ihrem Handy. Eine Stunde später und mit Sonnenbrand wachte ich wieder auf. Ich ging kurz duschen (mal ohne Sachen) und dann zogen wir uns an (ich Top, kurze Hose, Hannah Sommerkleid) und bummelten über die Strandpromenade, aßen Eis und später ein Fischbrötchen.

Für den Abend hatte Hannah einen besonderen Wunsch: Sie zog sich Turnschuhe, eine lange dunkelblaue Jeans, ein T-Shirt, ihr altes Harry-Potter-Syltherin-Hoodie und eine Steppjacke an und wollte genau so mal baden gehen. Ich tat es ihr gleich und zog Jeans, Turnschuhe, T-Shirt und Jeansjacke an. Dann gingen wir so gekleidet am Strand entlang, der immer leerer wurde und bald wurde es auch dämmrig. Die Sonne verschwand leider in ein paar weit entfernten Wolken und nicht direkt im Meer. In der letzten Abenddämmerung und auf dem Rückweg zum Ferienhaus kam dann der Moment auf den Hannah lange gewartet hatte:

Nachdem sie schon eine Weile mit Schuhen und langer Hose in der Brandung rumgelaufen war und sich die Jeans ordentlich nass gepullert hatte, ging sie nun wie sie war langsam und genießend ins Meer hinein, die Wellen schwappten ihr entgegen und machten sie Stück um Stück nasser. Ich folgte ihr, und als ich noch bis unter den Schritt und sie bis zur Hüfte im Wasser standen, warf sie sich komplett in die Fluten und planschte umher. Ich brauchte noch eine Weile, dann ließ ich auch mich mit Jacke und allem ins Wasser sinken. Wirklich schwimmen war nicht mit so viel Sachen an, aber wir badeten und es tat unheimlich gut. Triefnass liefen wir dann zum Quartier zurück und weil es kalt war, stellten wir uns noch wie wir waren unter die Dusche. Dort schäumten wir uns ein, zogen uns aus, wuschen die Haare und legten uns dann, nur in unseren nassen Unterhosen, ins Bett und schliefen.

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