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Schulfrei - Schneematsch

(09.01.2026)

Vorsorglich blieben am Freitag die Schulen geschlossen, aber das Schneetief hat uns noch halbwegs in Ruhe gelassen. Früh war alles verschneit, dann setzte Regen ein. Und so hatten wir am Nachmittag im Garten pitschnassen Schneematsch in Massen liegen. Als Hannahs (noch 13) BFF Lara (14) vorbei kam, stürmten beide, Lara so wie sie kam mit weißen Stiefeln, ihrer dunkelblauen Jeans, weißem Wintersteppmantel, Hannah mit Sportleggins, Hoodie, schwarzer Steppjacke raus und warfen sich in den Schneematsch. Sie warfen damit, wälzten sich darin und so weiter, bis beide keinen trockenen Faden mehr am Leibe hatten. Am Schluss lagen sie, die Jacken inzwischen ausgezogen, in ihren klitschnassen Pullovern, in einer großen Schneematschlache, mehr Wasser als Schnee, hielten Hände und lachten. Zu frieren schienen sie nicht. Dann hatten sie es plötzlich ganz eilig und zogen sich schnell um und stylten sich denn irgendein Typ, angeblich Laras neuer Freund, holte beide ab.

Hannah kam dann abends allein, völlig durchnässt (in Stiefeln, Jeans, Pullover, schwarzem Kurzmantel) und irgendwie traurig nach Hause. Ich lag mit warmer Decke vorm Kamin auf dem Sofa und bot ihr an, so nass wie sie war unter meine Decke zum kuscheln, Fußball schauen und reden zu kommen. Sie nahm dankbar an, zog Schuhe und Mantel aus und kuschelte sich mit ihren kalten, nassen Sachen zu mir um sich zu wärmen. Dabei erzählte sie auch was sie bedrückte. Ging mal wieder um Jungs und um ihren Ärger dass sie als gefühlt einzige in ihrem Bekanntenkreis noch keine 14 ist, was sie in gewissen Dingen massiv einschränkt. Ich strich ihr über die nassen Haare, tröstete sie und schickte sie später dann zum warmen Duschen nach oben, damit sie sich nicht gleich wieder eine Erkältung einfängt. 

Kaum war Hannah zu Bett gegangen, schwankte mein Mann Thomas herein, er hatte Fußball bei Freunden geschaut, nachdem wegen des Schnees die Clique nicht zum Freitagabendspiel nach Frankfurt fahren konnte. Auch er war nass und eiskalt vom Regen und kam direkt zu mir an die Couch, sah meine noch von Hannah feuchten Klamotten (T-Shirt, Leggins). Ich begrüßte ihn zärtlich, strich mit der Hand liebevoll über sein nass geregnetes Haar und Shirt und sofort hatten wir Lust aufeinander. Er musste, ich musste und schon waren wir beide schön warm und nass und dann ... öhm. Von meinen Klamotten blieb nichts übrig, aber es war zärtlich und zugleich intensiv und schön wie lange nicht. Seit sich eine gewisse Sache geändert hat, die ich noch nicht verraten möchte, ist er total zuvorkommend rücksichtsvoll und zärtlich. Ich hoffe das hält an.

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