Hannahs Konfirmation
(04.2026)
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Unglaublich, wie schnell Kinder groß werden! Gefühlt eben erst hat sie
noch mit meinen alten Barbies in der Badewanne gespielt (Erlebnis 31),
und nun hat Hannah (14) schon ihre Konfirmation. Nach ihrem Geburtstag
Anfang April hatte sie erstmal Liebeskummer, denn ihre neue Liebe hielt
nur eine gute Woche. Und nun ist sie angeblich mit ihrer On-Off-besten
Freundin Luna (15) zusammen. Zumindest baden und knutschen die beiden
ständig und bei uns im Haus liegen nun noch mehr nasse Mädchenklamotten
verteilt. Zu ihrem großen Tag hatte sich Hannah richtig chic gemacht.
Sie trägt ja nicht gerne Kleider, und so sollte es selbst zu diesem
besonderen Anlass ein schwarzer Hosenanzug sein, darunter eine rote
Bluse. Damit stach sie natürlich bei der Konfirmation zwischen all den
anderen Mädchen die in Ball- und Abendkleidern ankamen, heraus und sah
eher wie einer der schmächtigen Jungs aus, die dort eher verloren
zwischen den jungen Frauen standen. Trotzdem sah Hannah unendlich chic
aus und ich erwischte mich dabei, sie mir in dem Outfit nass
vorzustellen, und die anderen Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer
festlichen Kleidung auch. Ich selbst trug ein schwarzes Kostüm mit
Blazer und dazu eine weiße Bluse, mein Mann einen Anzug (njam) und Luna,
die uns begleitete, eine knallenge weiße Stoffhose, eine weiße
Kunstlederjacke und eine hellblaue Bluse. Auch sie stellte ich mir mit
Schlammflecken und nass vor (*schäm*). Mein Mann starrte Luna immer auf
den Po, denn man konnte ihre Unterwäsche durchsehen, wenn man genau
hinsah. Schließlich rammte ich ihm recht unsanft meinen Ellbogen in die
Seite, als es mir zu viel wurde. Luna spürte sein Interesse und schien
sich ihm absichtlich zu präsentieren, was mich noch wütender machte In angespannter Stimmung gingen wir vier nach dem Gottesdienst Mittagessen und fuhren dann nach Hause, wo wir feiern wollten. Als wir zuhause ankamen staunte ich. Vor dem Haus stand ein Auto mit Göttinger Nummer und vor unserer Tür stand meine Cousine Josi (bald 20) mit ihren drei kleinen Jungs (1-3 glaube ich) und ihrem neuen Freund (Leon, 21). Josi ist schlank wie eh und je, trotz der drei Geburten. Sie trug ein langes, teures schulterfreies schwarzes Festkleid, unter dem sich ihr neuester Babybauch wölbt. Ihre unbekleideten Arme sind seit neuestem übervoll mit Tattoos. Und auch ihr Freund, in dunkelblauem Anzug, war an allen Stellen, die man sehen konnte (Hände, Hals, sogar das Gesicht und der geschorene Kopf) tätowiert. Die Überraschung war gelungen, wir begrüßten uns überschwänglich und ich küsste Josi vor unseren Männern intensiv mit Zunge zur Begrüßung. Hannah und Luna machten es uns natürlich nach und die Männer und Jungs sahen nur staunend zu. Man sah beiden Männern aber an, dass ihnen gefiel, was sie sahen. Wir gingen ins Haus und ich bereitete das Konfirmationskaffee vor. Wie neulich zu Hannahs Geburtstag kamen noch unsere Nachbarn und Thomas' Schwester samt ihrer Tochter Lara (10) dazu. Das Kaffeetrinken verlief harmonisch, außer das sich Hannah und Luna beim rumblödeln mit Kakao vollkleckerten und Lara (in festlichem Kleidchen) zum Ärger ihrer Mutter auch. Die Nachbars Jungs und Lara quengelten, weil sie in den Pool wollten, aber beider Eltern blieben hart und sagten nein. Also spielten die Kinder mit Josis Jungs. Hannah und Luna verschwanden zwischendurch und kamen erst nach gut einer Stunde zurück. Thomas Schwester und Josis Freund rauchten eine nach der anderen und Josi und ich unterhielten uns, hatten uns ja lange nicht gesehen. Thomas war ins Gespräch mit den Nachbarn vertieft, so dass diese nicht mitbekamen, dass sich die Jungs in ihren Anzügen auf dem Rasen umherwarfen und ihre Klamotten voller Grasflecken machten. Später grillte Thomas und ich deckte mit Thomas' Schwester und meiner Nachbarin den Tisch ein. Mit Thomas' Schwester geriet ich fast in Streit weil sie sich abfällig über Josi äußerte, weil diese nun mit nicht mal zwanzig das vierte mal schwanger ist. Etwas wütend schnappte sie sich dann ihre Lara, die ganz traurig war, und verschwand. So waren es also zwei Esser weniger zum Abendessen und ein wenig ruhiger. Hannah, Luna und die Nachbars Jungs kleckerten sich ordentlich mit Barbecue Sauce und Ketchup voll und schmierten ihre Fettfinger an ihren Hosen ab - da ahnte ich das erste mal, dass ihre Klamotten den Abend nicht überstehen würden. Josi fütterte mit einer erstaunlichen Geduld ihre drei Lütten (sagt ihr im Norden doch so, oder?) und ihr Freund half ihr liebevoll dabei - der scheint ein echter Glücksgriff zu sein. Dann brachten die beiden die Kleinkinder zu Bett und waren länger verschwunden, während ich den Tisch abräumte. Hannah und Luna zogen dann nochmal um die Häuser, sich mit anderen Konfirmanden treffen. Thomas hatte die Zeit genutzt und den Pool beheizt und das Schlammloch mit warmen Wasser gefüllt. Unterdessen unterhielt ich mich mit Josi und wir hatten ständig unsere Hände aneinander, sehr zum Gefallen ihres Freundes. Es fing damit an, dass ich Josis Bauch streichelte und dann fummelten und knutschten wir plötzlich, wie in alten Zeiten. Schließlich stand sie auf und nahm meine Hand und ging mit mir zum Pool. Wie wir waren stiegen wir dort ein, nur unsere Absatzschuhe zogen wir aus, um den Pool nicht zu beschädigen. Ihr Kleid sah nass fantastisch aus und schon bald verloren wir alle Hemmungen und vernaschten uns, bekamen nicht mal mit als Hannah und Luna zurückkamen. Die beiden hatten offensichtlich was getrunken und stolperten gleich wie sie waren in ihren guten Sachen ins Schlammloch und knutschten dort rum, Thomas legte sich dann mitsamt Anzug zu ihnen. Josis Freund saß erst etwas verloren da, aber Hannah winkte ihm, mit ins Schlammloch zu gehen. Das tat er dann auch und ließ sich schön langsam in seinem Anzug in den Schlamm sinken. Hannah stand dann in ihrem ruinierten Anzug neben ihm und schmierte ihm die Glatze mit Schlamm ein. Was die vier da im Schlammloch noch so machten bekam ich nicht mehr so mit, denn ich war mit Josi mehr als beschäftigt. Schließlich lag sie mit zerrissenem Kleid und ich mit zerrissenem Rock und Bluse im warmen Wasser und wir rangen nach Atem. Als wir uns etwas erholt hatten gingen wir noch zu unseren Männern in den Schlamm und Luna und Hannah schlammig wie sie waren in den Pool, wo sie ihren Klamotten den Rest gaben. Nur Lunas Lederjacke blieb heil und lag völlig verschlammt am nächsten morgen auf der Terrasse. |